Koetherapie voor managers
Volgens dit artikel in de Oostenrijkse DiePresse vergen deze tijden van crisis veel creativiteit. En waar kunnen Oostenrijkers hun eigen creativiteit het beste hervinden? In Nederland. En wel in de koeienstal van boer Corn de Regt. Daar vinden vermoeide managers diep in hun eigen ik de kracht om er weer een jaar tegen aan te gaan. Dat gaat zo.
Met hulp van een wichelroede zijn op harmonische plekken in de stal strobalen geplaatst. Daarop nemen de uitgewoonde managers plaats om in het gezelschap van de koeien te mediteren. Het gebruik van oordoppen en neuswatten is niet toegestaan. Na de meditatie wordt er houtgehakt waarna de managers massaal het koude water van een nabijgelegen rivier in worden gedreven om af te koelen.
Volgens het artikel vond boer De Regt inspiratie voor het creëren van de therapie in deze woorden van Goethe:
Du bist am Ende, was du bist.
Setz dir Perücken auf von Millionen Locken,
setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
du bleibst doch immer, was du bist.
Niederlande: Die Kuhtherapie für Manager
Den Haag, DiePresse - Krisen sind Herausforderungen. Sie bieten Chancen. Sie erfordern Krisenmanagement. Sie brauchen Kreativität. Sie erfordern Energie. Diese Kreativität und Energie müssen Manager tanken, damit sie Krisen managen können. Unzählige Kurse, Incentives, Personal Trainings helfen ihnen dabei.
Wer aber wirklich einmal etwas Originelles zum Wiederfinden der eigenen Kreativität und des eigenen Ichs machen will, der reise in die Niederlande.
Dort gibt es nämlich jetzt die Kuhtherapie für müde Manager, die wieder fit und kreativ werden wollen, damit sie in der Wirtschaftskrise ihren Job besser machen können. Bauer Corn de Regt hat sie erfunden. Sie ist ganz einfach. lese weiter>>
Die Essenz der Kuhtherapie besteht darin, dass Manager mit Kühen im Stall meditieren. „Mein Therapiekonzept zielt darauf ab, dass die Manager, die zu mir kommen, rote Wangen bekommen, bevor sie wieder weggehen. Sie werden ,aufgetankt, nicht nur mit frischer Landluft, sondern mit der einzigartigen Erfahrung des Bauernhof- und Stallerlebnisses‘“, sagt de Regt.
Das sieht so aus, dass sich der Landwirt mit den Managern gemeinsam im Kuhstall auf einen oder mehrere Ballen Stroh setzt. Dann wird meditiert.
„Die Stille wird leider immer mal wieder unterbrochen, wenn eine der Kühe etwas fallen lässt oder wenn die Tiere unruhig sind. Aber das gehört mit zur Meditationssession. Einige meiner Gäste klagen über den Gestank. Der gehört auch dazu. Letztendlich aber“, so de Regt, „werden alle Sinne im Kuhstall durch die Meditation mit den Tieren stimuliert“.
Es ist ein einzigartiges Erlebnis. „Die meisten Manager, die zu mir kommen, mögen das.“
Außer den Meditationsrunden im Kuhstall bietet de Regt den gestressten Managern aus den Metropolen, die noch nie einen Kuhstall von innen gesehen haben, bevor sie zu ihm gekommen sind, noch andere Motivationstrainings an. Sie dürfen ihre überschüssigen Energien abtrainieren: durch die Methode Holzhacken. „Das machen die meisten männlichen Manager, die zu mir kommen gern.“
Da können sie sich endlich mal richtig austoben und ihr Testosteron abbauen.
Nach dem Meditieren mit den Kühen, dem Holzhacken, das so manchen Manager ins Schwitzen bringt, gibt es dann die Abkühlung. Sie geschieht im nahe gelegenen Flüsschen. „Raus aus den Klamotten und rein ins kalte Flusswasser“, heißt dann die Devise.
Inspiriert durch Goethe
„Manche finden das ein bisschen zu viel. Aber die meisten ziehen sich aus und springen ins kalte Wasser. Das ist echt erfrischend, weiß Managertherapeut de Regt.
Er hat über seine Kuhtherapie lange nachgedacht.
Inspiriert haben ihn Goethe und das chinesische Harmonieprinzip des Yin und Yang, wonach jeder Pol einen Gegenpol zum Ausgleich braucht, um in Harmonie leben zu kommen.
Auf Goethe kam de Regt durch einen Freund. Der erklärte ihm, dass der Mensch doch immer so bleibe, wie er ist, dass man aber sein eigenes Ich entdecken müsse. Wie Goethe in seinem Meisterwerk „Faust“ sagt: „Du bist am Ende, was du bist. Setz dir Perücken auf von Millionen Locken, setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken, du bleibst doch immer, was du bist.“
Die Kuhtherapie ist inzwischen in den Niederlanden sehr populär. Nun will Corn de Regt auch Manager aus deutschen Chefetagen ansprechen.








december 31st, 2009 at 6:48 am
Misschien iets voor Apiedapie en DSR.
december 31st, 2009 at 6:54 am
En wat hebben de koeien daaraan?
Marianne Thieme kom er maar in!
december 31st, 2009 at 6:55 am
Manchmal muss man scheinbar wirklich nur warten, bis die Zeit reif ist - bis auch die absurdeste Idee einen Haufen Geld bringt. Der Brite, der mit dem Verkauf von Pixeln auf seiner Webseite zum Millionär wurde und dieser Bauer stehen damit in einer Reihe.
Er lässt die Leute im wahrsten Sinne des Wortes “hackeln” und Kuhmist inhalieren und bekommt dafür auch noch gutes Geld. Woher der Ausdruck “Bauernschläue” kommt, braucht man nun wohl nicht mehr näher auszuführen. Sollte der Kerl als Bauer letztlich versagen, würde er in einer Marketing-Abteilung immer noch groß abräumen.
Aber vielleicht ist die Zeit angesichts ausgewachsener Wirtschaftskrisen auch ohne diesen Artikel reif für einen neuen - und deutlich zeitgemäßeren - Ausdruck:
“Managerdummheit”
december 31st, 2009 at 6:56 am
Sicher, Kühe sind DIE mütterlichen und ruhigen Tiere, die DAS Erdenmuttersymbol seit jeher darstellen. Aber werden sie hier nicht - wieder mal - missbraucht, um gestörte Menschen in ihrer Nähe dulden zu müssen?
Von Delphinen, Hunden, Pferden usw. weiss man ja schon als “Therapeuten” - immer aber zuungunsten des Tieres wohlgemerkt!
december 31st, 2009 at 6:58 am
oud en nieuw
december 31st, 2009 at 10:46 am
Boeoeoeoeoeoeoeoeoeh!!!